Nachhaltigkeitsbericht 2019
Soziale Verantwortung

Soziale Verantwortung

Wer Netze baut, übernimmt auch Mitverantwortung für den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Nachhaltig zu wirtschaften bedeutet für uns, die Chancen der Digitalisierung für unser Gemeinwohl zu nutzen.

Darum engagieren wir uns seit vielen Jahren für digitale Bildung in Österreichs Schulen: Mit #ConnectedKids erkunden Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer wie auch Eltern digitale Lernwelten. Unsere Caritas-Partnerschaft soll zur Integration von Menschen beitragen, die hier in Frieden einen neuen Anfang machen wollen. Lehre und Arbeit bei Magenta geben jugendlichen Flüchtlingen eine neue Perspektive. Gemeinsam mit dem Life Ball setzten wir uns für die Rechte von Menschen mit HIV ein. Zusammen mit der Volkshilfe geht es um den „Kampf gegen Armut“.

Über unsere gesetzlichen Verpflichtungen hinaus übernimmt Magenta Telekom Verantwortung gegenüber unserer Gesellschaft. Wir verbinden Millionen von Menschen rund um die Uhr. Ohne öffentliche Förderungen stellen wir unverzichtbare Infrastruktur zur Verfügung. Gesellschaftliche Vernetzung ist darum auch das Leitmotiv unseres sozialen Engagements: Wir treten entschieden für Toleranz und soziale Inklusion aller Gesellschaftsschichten und Gruppen ein – und stellen uns gegen Ausgrenzung und Diskriminierung.

Wir unterstützen dort, wo sich unsere Gesellschaft verändert, das Verständnis der Öffentlichkeit jedoch manchmal hinterherhinkt. Dazu gehen wir mit bewährten Organisationen der Zivilgesellschaft nachhaltige Partnerschaften ein. Wir bringen uns dabei sowohl mit finanzieller Unterstützung als auch mit fachlicher Kompetenz ein. Dazu gehören unsere Caritas-Partnerschaft zur Integration von Menschen, die in Not geflohen sind, die Volkshilfe-Initiative zum Kampf gegen Armut in Österreich, Möglichkeiten digitaler Bildung für Schulen oder der Kampf gegen HIV und Aids. Wir schaffen Arbeitsplätze für Menschen, deren Zugang zu Ausbildung und zum Arbeitsmarkt erschwert ist, wie jugendliche Flüchtlinge ohne Familie und Menschen mit autistischen Beeinträchtigungen. Und als Digital Content Partner der Vienna Biennale suchen wir den gesellschaftlichen Dialog über den Nutzen, aber auch über die Risiken der Digitalisierung.

CSR (Corporate Social Responsibility) kann und will das sozialstaatliche Netz nicht ersetzen: Dazu würden die Mittel aller Unternehmen des Landes nicht ausreichen. Aber gemeinsam mit unseren Partnern können wir Impulse geben, um innovative Lösungen für Schwächen im sozialen Netz zu finden. Durch Kontinuität und Fokussierung soll unser soziales Engagement möglichst wirksam sein. Und inspirieren: Nachahmung ist erwünscht.

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Tablets, Internet und Smartphones im Klassenzimmer erzeugen vielfach Unsicherheit, bringen aber auch große Chancen für individuelle Förderung. Digitale Bildung braucht Unterstützung, denn sie ist in Österreichs Schulen alles andere als selbstverständlich. Mit dem von Magenta Telekom bereits 2013 initiierten Projekt „ConnectedKids“ helfen wir Kindern, Jugendlichen, Eltern und Pädagoginnen und Pädagogen bei der Nutzung digitaler Medien. Rund 13.500 Schülerinnen und Schüler, fast 1.000 Lehrerinnen und Lehrer und 624 Klassen an 151 Schulen haben bis Ende des Schuljahrs 2017/18 die Zeitreise in die vernetzte Schulklasse der Zukunft unternommen.

ConnectedKids

Digitale Medien verändern die Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche, zu lernen und die Welt zu erfahren. Die neuen Chancen hinterlassen jedoch Unsicherheiten bei Lehrerinnen wie Lehrern, Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern. Magenta sieht seine Aufgabe darin, auf einen verantwortungsvollen Gebrauch zu achten und mit Angeboten wie „Kinderschutz“ Eltern Möglichkeiten zur Hilfe zu geben. Das soll jedoch nicht den Blick auf die vielfältigen Lernmöglichkeiten mit Hilfe digitaler Medien verstellen.

Die fundierte pädagogische Basis für #ConnectedKids stammt von unserem Projektleiter Prof. Dr. Paul Kral, Gründer der Bildungsagentur know.learn&lead, Fachhochschuldozent und langjähriger früherer Leiter des Pädagogischen Instituts der Stadt Wien. Begleitend zu den Schulprojekten bietet der #ConnectedKids-Blog unter kids.magenta.at eine Plattform für Lehrende und Eltern. Dort finden sie Beiträge zu Themen wie „Smartphone, das Labor in der Hosentasche“, wie man Kinder zum Forschen verführen kann, Sicherheitstipps, App-Empfehlungen von Pädagoginnen und Pädagogen, Erklärungen wie „So funktioniert Wikipedia“. Aber auch, wie man Cybermobbing erkennt und damit umgeht. Für den Einsatz von Internet an Schulen und im Klassenzimmer gibt es bei Magenta Telekom eigene Bildungsangebote (Infos unter https://www.magenta.at/business/bildung/).

Praktische Erfahrungen wie das Magenta-Projekt #ConnectedKids liefern die Basis für eine sinnvolle Bereicherung des Schulalltags durch die Möglichkeiten von Internet und digitalen Medien. Mit international besetzten Veranstaltungen zur digitalen Bildung, dem #ConnectedKids-Blog und unseren Internetangeboten speziell für den Bildungssektor wollen wir unsere Schulen beim Thema Digitalisierung tatkräftig unterstützen.

2017 setzte dazu der Schweizer Pädagoge Beat Döbeli-Honegger mit seiner Keynote „Digitale Schule: Mehr als 0 und 1“ bei unserer jährlichen Bildungsveranstaltung für Eltern, Schülerinnen und Schüler und Fachleute einen wichtigen Impuls, der von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für weitere Gespräche aufgegriffen wurde. Digitale Medien unterstützen auch das Projekt #ConnectedKids: Dazu gehört der von fachlich qualifizierten Autorinnen und Autoren geführte Blog kids.magenta.at. Robotik und Coding sind inhaltliche Schwerpunkte, die wir im Rahmen der Klassenarbeit von #ConnectedKids verstärkt verfolgen. In Form von Miniworkshops wollen wir dieses spannende Thema auch für die Kinder unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im T-Center zugänglich machen. Und in der Zusammenarbeit mit der Vienna Biennale und dem MAK (Museum für angewandte Kunst) ist die kreative und künstlerische Vermittlung von Digitalisierungsthemen seit mehreren Jahren ein fixer Teil von #ConnectedKids, im Gustav-Klimt-Jahr 2018 im Rahmen von Arbeiten zum „Baum des Lebens“. 2019 war „Künstliche Intelligenz“ das Thema der Kooperation mit dem MAK.

Als Gründungsmitglied des „Future Learning Lab“ unterstützte Magenta den öffentlichen Sektor dabei, diese Erfahrungen bei der Entwicklung digitaler Bildung weiteren Zielgruppen im Bildungsbereich zugänglich zu machen. Initiiert vom Familienministerium und in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium sollen im Future Learning Lab Studierende wie Lehrende die Möglichkeit bekommen, digitale Medien praktisch zu erkunden und sich mit Expertinnen und Experten über ihren Einsatz im Unterricht auszutauschen. Mit Beginn des Schuljahres 2017/18 hat das Future Learning Lab ein Zuhause im Rahmen der Pädagogischen Hochschule Wien gefunden.

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Code schreiben kann etwas sehr Soziales sein. Die New Austrian Coding School, vormals refugees{code}, beweist gerne, dass diese Komponente beim Programmieren dazugehört: Zum dritten Mal veranstaltete sie im Februar 2019 den „Social Hackathon“. 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten an einem Strang ziehen, um ideale Lösungen für die Probleme zu finden, die ihnen aufgetragen wurden. Magenta Telekom unterstützte das Projekt im Rahmen seiner Initiative zur Integration von Menschen, die im Zuge ihrer Flucht nach Österreich migrierten.

Für die Lösung dreier unterschiedlicher „Challenges“ hatten die Hackathon-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer 24 Stunden Zeit, die von den meisten auch vollständig genutzt wurden – ohne Schlaf. Dabei ging es im Kern nicht nur um die Lösung der jeweiligen Aufgabe. Der geschriebene Code musste vor allem klar und sauber sein – Clean Code. Sogenannter Spaghetticode, besonders verworrener, schlecht lesbarer Code, sollte vermieden werden. Das war nicht nur eine reine Fingerübung, sondern ist im Berufsleben gefordert. Gewinner war das Team mit dem saubersten Code: Moustafa Mashta, Serife Ergüner, Ismael Alhussein Alali hatten die stärksten Nerven und konnten sich über Preise im Wert von 2.000 Euro freuen.

Die Mathematikerin Serife Ergüner ist eine von elf Frauen, die heuer am neunmonatigen Kurs der New Austrian Coding School teilnehmen werden – eine Quote von etwa 40 Prozent und eine deutliche Steigerung zum Vorjahr, als nur drei Frauen teilnahmen. Stefan Steinberger, Gründer der New Austrian Coding School, möchte künftig verschiedene Gruppenformate testen. Dabei spielt auch das Alter keine Rolle, das im aktuellen Kurs von 17 bis über 50 Jahre reicht. Mit der Umbenennung von refugees{code} in New Austrian Coding School und dem aktuellen Kurs wurde der Schritt vom Fokus auf geflüchtete Menschen hin zu allen Arbeitssuchenden in Österreich getan. Steinberger kann sich gut vorstellen, bald auch Müttern mit Kleinkindern, Schulabbrechern ebenso wie unentschlossenen Maturantinnen und Maturanten Ausbildungsplätze anzubieten.

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2015 hat Österreich vor eine außergewöhnliche Herausforderung gestellt: Menschen zu integrieren, die aus Not und vor Krieg geflüchtet sind und eine neue Existenz aufbauen wollen. Gemeinsam mit der Caritas will Magenta helfen, dies in eine Chance für unsere Gesellschaft zu wandeln. Nachdem anfangs die Schaffung von Wohnraum im Vordergrund stand, ging es in den Folgejahren zunehmend um Initiativen zur Integration. Eine davon setzen wir auch im eigenen Unternehmen: Rund zehn Prozent unserer Lehrstellen sind für Jugendliche reserviert, die ohne Familie nach Österreich gekommen sind.

Ein Dach über dem Kopf und Kommunikation mit Familie und Freunden gehören zu den dringendsten Bedürfnissen der Menschen, die seit 2015 in Österreich angekommen sind und hier in Frieden neu anfangen wollen. Mit der Aktion #ConnectRefugees will Magenta die Caritas bei ihrer Arbeit für Flüchtlinge möglichst tatkräftig unterstützen. Gemeinsam mit Spenden und engagierter Hilfe durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halfen wir, eine Containersiedlung für Jugendliche in Lanzendorf zu errichten.

Für rund 200 Unterkünfte der Caritas in ganz Österreich stellen wir seit 2015 WLAN zur Verfügung, damit Schutzsuchende mit ihren Familien und Freunden in Kontakt bleiben können. Hardware dafür wurde auch von unserem Partner HUAWEI Technologies Austria gesponsert. Darüber hinaus stellen wir individuelle Daten-SIM-Karten für Internetzugang am Smartphone unentgeltlich zur Verfügung und statten Durchreisende mit Prepaidkarten aus.

Integration kann nicht an einem Tag oder in einem Jahr gelingen. Ein langer Atem ist erforderlich, um diese Herausforderung in eine gesellschaftliche Chance zu wandeln. Darum wird #ConnectRefugees auch in den nächsten Jahren ein wesentlicher Schwerpunkt unserer sozialen Verantwortung bleiben. Dazu gehört eine Vielzahl von Initiativen, unter anderem die Unterstützung von „chancen:reich“, einer Berufsmesse für Migrantinnen und Migranten; der Plattform „Ideegration“ von Ashoka zur Vernetzung der zahlreichen Initiativen oder der Entwicklung und Bereitstellung der Smartphone-App „LearnMatch“, die beim Deutschlernen unterstützt.

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2018 haben wir insbesondere das Caritas-Projekt Zusammenleben und Lerncafés der Caritas unterstützt. Das Projekt Zusammenleben bietet sowohl für Schutzsuchende als auch für Personen der Aufnahmegesellschaft umfangreiche Orientierungs- und Informationsangebote, um den Rahmen für einen offenen Dialog zu geben und so Brücken innerhalb der Gesellschaft zu bauen. Hierzu zählen Informationen über das Zusammenleben in Österreich genauso wie die praktische Alltagsbegleitung durch Buddy- und Mentoringprojekte. Diskussionsveranstaltungen, Workshops für ziviles Engagement und Integrationsdialoge helfen, dem Unbekannten auf beiden Seiten ein Gesicht zu geben und das Gemeinsame über das Trennende zu stellen.

Die Caritas-Lerncafés bieten Schülerinnen und Schülern im Alter von sechs bis 15 Jahren kostenlose Lern- und Nachmittagsbetreuung. Das Bildungsangebot richtet sich an Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Schichten, mit einem Schwerpunkt auf Kindern mit Migrationshintergrund und benachteiligten Kindern ohne Migrationshintergrund. Das österreichweite Caritas-Projekt Lerncafés wird in allen neun Bundesländern umgesetzt. In insgesamt 54 Lerncafés werden über 1.950 Kinder und Jugendliche unterstützt.

Bildung auf allen Ebenen ist der Schlüssel zur gelungenen Integration. Darum übernimmt Magenta auch seit mehreren Jahren in Oberösterreich eine Patenschaft für ein START-Stipendium. Damit werden bildungshungrige Schülerinnen und Schüler mit ausländischen Wurzeln beim Abschluss einer höheren Schulausbildung unterstützt.

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Wer in seiner Jugend ohne Eltern oder Angehörige aus Krisen- und Kriegsregionen wie Syrien oder Afghanistan flüchten muss, hat oft keine Perspektive, schon gar keine berufliche. Diesen Jugendlichen droht dauerhaft ein Leben am Rande der Gesellschaft. Die Lehre bei Magenta gibt jugendlichen Flüchtlingen ohne Angehörige eine neue Lebensperspektive und öffnet Türen zum Arbeitsmarkt in Österreich. Mit Unterstützung der privaten Initiative lobby.16 bekommen die Jugendlichen einen Platz in der Arbeitswelt der neuen Heimat und eine Chance, trotz schwieriger Umstände eine gute Basis aufzubauen.

Seit 2010 ist Magenta ein tatkräftiger Partner von lobby.16 bei der Ausbildung dieser Jugendlichen. Bei der Entwicklung eines Programms zur Vorbereitung und Begleitung der Lehrjahre konnten wir unsere langjährige Erfahrung im Human-Resources-Bereich und als staatlich ausgezeichneter Lehrbetrieb einbringen. Die betreuten Jugendlichen werden im Rahmen dieses Programms intensiv in Deutsch, Englisch, Mathematik und EDV nachqualifiziert sowie in zusätzlichen ausbildungsbezogenen Kursen auf die Lehre vorbereitet.

Mit diesem Programm ermöglicht Magenta Telekom den Jugendlichen eine Lehre als Einzelhandelskauffrau/-mann mit Schwerpunkt Telekommunikation sowie die Lehre als Bürokauffrau/-mann. Über 20 Lehrlinge, knapp zehn Prozent unserer Lehrstellen, haben seit Beginn der Zusammenarbeit mit lobby.16 diese Chance zur beruflichen Integration bekommen. Zehn haben ihre Ausbildung mit ausgezeichneten Ergebnissen abgeschlossen, die meisten von ihnen sind weiterhin bei Magenta tätig. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Magenta engagieren sich als ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren, um die Jugendlichen in ihrer persönlichen Entwicklung zu fördern.

Als internationales Unternehmen ist Magenta Telekom seit jeher Chancengleichheit und Diversität in der Personalpolitik verpflichtet. Das Engagement für lobby.16 soll im Unternehmen auch Beispiel dafür sein, dass Respekt, Toleranz und gegenseitige Wertschätzung gelebt werden. In unserem Unternehmen sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus vielen Ländern tätig – ein unglaublicher Pool an unterschiedlichen Talenten und Erfahrungen. Darunter manchmal auch die einer gefährlichen Flucht, durch glückliche Umstände und Unterstützung ins Positive gewendet.

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Die Vienna Biennale, unter dem Motto „Ideas for Change“ 2015 gegründet, setzt sich intensiv mit den Fragen der digitalen Moderne an der Schnittstelle zwischen Kunst, Design und Architektur auseinander. 2019 geht es um die Werte, die Digitalisierung und die rasant voranschreitende Entwicklung von „künstlicher Intelligenz“ leiten sollen.

Biennale

Auf welchen Werten soll die Zukunft beruhen, die wir mit Hilfe der Digitalisierung bauen? Diese Frage nach den Möglichkeiten für eine ökonomisch und sozial gerechte, ökologisch nachhaltige Zukunft stellt die Vienna Biennale heuer zum dritten Mal. Unter dem Titel „Vienna Biennale for Change“ wurde sie 2015 vom Direktor des MAK (Museum für angewandte Kunst) Christoph Thun-Hohenstein gegründet. Im Mittelpunkt der Vienna Biennale steht die Auseinandersetzung mit der Digitalisierung. Darum ist Magenta Telekom – zuvor T-Mobile Austria – von Anfang an als Digital Content Partner bei der Vienna Biennale dabei.

2017 brachten wir so die „Fashion Fusion Show“ der Deutschen Telekom nach Wien, bei der es um die Integration digitaler Möglichkeiten in unsere Mode geht. Andere von Magenta ausgerichtete Veranstaltungen stellten die Fragen der digitalen Verantwortung oder der Stadtentwicklung zu Smart Cities in den Mittelpunkt. Die diesjährige „VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2019: SCHÖNE NEUE WERTE. Unsere Digitale Welt gestalten“ bringt von 29. Mai bis 6. Oktober 2019 ein reichhaltiges Programm an verschiedenen Standorten zu diesem Thema (http://www.viennabiennale.org/).

„Die Vienna Biennale trägt mit den Möglichkeiten von Kunst, Design und Architektur zur Gestaltung einer wertebasierten Zukunft bei“, so Thun-Hohenstein, der die Biennale initiiert hat und leitet. Künstlerinnen, Designer sowie Architektinnen aller Kontinente zeigen mutige Visionen zum Umgang mit künstlicher Intelligenz und neuen Technologien, zur Gestaltung innovativer (städtischer) Arbeitsmodelle, zu neuen Formen des (Zusammen-)Lebens und zu verantwortungsvollem Konsum.

Mit der Ausstellung „UNCANNY VALUES. Künstliche Intelligenz & Du“ erforscht das MAK eines der wichtigsten Themen der kommenden Jahrzehnte, das auf alle Bereiche unseres Lebens folgenreiche Auswirkungen haben wird: künstliche Intelligenz (KI). Unsere Partnerschaft bringt allen Magenta-Kunden ermäßigte Tickets für den Besuch dieser Ausstellung. Und weil wir davon überzeugt sind, dass die intensive Auseinandersetzung mit diesem Thema auch im eigenen Bereich stattfinden soll, ermöglichen wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern spezielle Führungen durch diese Ausstellung.

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Der Kampf gegen HIV und Aids, die optimale Unterstützung erkrankter Personen und der Kampf für gesellschaftliche Akzeptanz sind unser langjähriges Anliegen und unsere soziale Verpflichtung. Unser Engagement beschränkt sich nicht auf den Life Ball, den wir seit über zehn Jahren unterstützt haben. Zusammen mit unserem Partner SquareTrade engagieren wir uns für den Verein Diversity Care, der die Versorgung chronisch erkrankter Personen verbessern will, ebenso wie für den Diversity Ball, der alljährlich ein kräftiges Lebenszeichen für eine bunte, vielfältige Gesellschaft setzt.

Toleranz

Magenta war viele Jahre und bis zuletzt Partner des Life Balls. Im Zeichen des Slogans „Know Your Status“ entwickelten wir 2017 in Zusammenarbeit mit dem Life Ball eine App, die Menschen dabei unterstützt, über ihren HIV-Status informiert zu sein und bei Notwendigkeit Hilfe zu erhalten.

Eine dieser innovativen Hilfen ist der Verein Diversity Care Wien (früher HIVmobil), der an HIV erkrankte Menschen durch medizinische und pflegerische Betreuung in der eigenen Wohnung unterstützt. Belastende Spitalsbesuche werden dadurch verringert. Zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember unterstützen wir seit vielen Jahren gemeinsam mit unseren Kunden und unserem Versicherungspartner SquareTrade Diversity Care mit Spenden für jeden an diesem Tag abgeschlossenen Vertrag.

Die innovative Form der Betreuung durch Diversity Care zeigt unser Verständnis von sozialer Verantwortung: Wir wollen erreichen, dass solche Angebote im allgemeinen Gesundheitssystem verankert werden, da sie nur so allen Menschen zugänglich werden. Das bewundernswerte Engagement des Vereins ist hier nachzulesen: Diversity Care Wien (http://www.diversitycare.wien).

Mit einer weiteren Partnerschaft bekennt sich Magenta zur Buntheit unserer Gesellschaft: Bereits zum fünften Mal war Magenta 2019 Hauptsponsor des von equalizent veranstalteten Diversity Balls. Wie kein anderer Ball in Wien feiert diese Initiative individuelle Vielfalt. Das Sozialunternehmen equalizent bietet Expertise zu Gehörlosigkeit, Gebärdensprache und Diversity Management.

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Österreichweit sind 324.000 Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren armutsgefährdet. Diese hohe Anzahl zeigt: Kinderarmut ist ein strukturelles Problem, das wir nur gemeinsam lösen können. Mit dem Slogan „Kinderarmut abschaffen“ tritt die Volkshilfe für Maßnahmen ein, die diesen Traum verwirklichen sollen. Magenta Telekom ist seit vielen Jahren dieser Partnerschaft verpflichtet.

Damit Kinder nicht in Armut aufwachsen müssen, verfolgt die Volkshilfe das Modell einer Kindergrundsicherung. Diese sieht eine kindbezogene Transferleistung vor, die steigt, je geringer das Einkommen der Eltern ist. Die universelle Komponente in der Höhe von 200 Euro erhalten alle Kinder – unabhängig vom Einkommen der Eltern. Zusätzlich wird eine einkommensgeprüfte Komponente von maximal 425 Euro ausbezahlt: Bis zu einer Untergrenze von jährlich 20.000 Euro steuerpflichtigem Familieneinkommen wird die gesamte Höhe ausbezahlt, danach folgt eine Einschleifung bis zu einer Obergrenze von 35.000 Euro.

Um die Effizienz dieses Vorschlags zu belegen, unterstützt die Volkshilfe zwei Jahre lang mittels Spenden 20 armutsbetroffene Kinder und begleitet das Modell durch Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter und sozialwissenschaftliche Dokumentation. Die Auswahl der Familien basiert auf Faktoren, die häufig zu Kinderarmut führen (z. B. alleinerziehender Elternteil), sowie auf regionalen Gesichtspunkten (Verteilung Stadt/Land). Die Auszahlung erfolgt monatlich an die Eltern von armutsbetroffenen Kindern bis 18 Jahre. Die Ausgaben, die das Kind betreffen, werden in einem Kinderhaushaltsbuch dokumentiert. Dadurch werden die betroffenen Eltern ermächtigt, die Ausgaben zielgerichtet zu planen.

Volkshilfe und Magenta verbindet eine langjährige Partnerschaft, in der Innovation im Vordergrund steht. Schon im September 2000 ging die erste kommerzielle WAP-Anwendung in Betrieb, ein Vorläufer der heute gängigen Apps auf Smartphones. Diese Anwendung am Handy ermöglichte sowohl den Abruf als auch die Eingabe von Leistungsdaten bei der NÖ Volkshilfe. Damit konnte die Volkshilfe ihre sozialen Dienste effizienter organisieren. Auch in puncto Inklusion gehen wir Hand in Hand. Magenta Telekom setzt sich, wie auch die Volkshilfe, für eine inklusive Gesellschaft ein.

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Viele kleine und große Themen gesellschaftlicher Vernetzung begleiten unsere soziale Verantwortung seit vielen Jahren. Dazu zählt unser Angebot günstiger oder staatlich gestützter Tarife ebenso wie die Unterstützung der Kinder-Krebs-Hilfe und für „Schmetterlingskinder“.

Wenn weltweit die Kluft zwischen Arm und Reich größer wird, wird die Verbindung immer wichtiger. So unterstützt Magenta seit vielen Jahren die Volkshilfe bei ihrer Arbeit zur Armutsbekämpfung. Dazu gehört auch der Kern unserer unternehmerischen Tätigkeit: den Anschluss an die Kommunikationsgesellschaft durch günstige Tarife für alle Gesellschaftsschichten erschwinglich zu machen, nicht zuletzt durch den staatlich gestützten Sozialtarif Klax Sozial.

Besonderes Augenmerk legen wir bei unserem Engagement auf Kinder und Jugendliche. Unsere Unterstützung für DEBRA, die Eltern-Selbsthilfe für „Schmetterlingskinder“, entstand aus dem Engagement eines Vaters und Mitarbeiters bei T-Mobile: Seither gehen Erlöse aus dem Recycling von Handys ebenso wie unsere jährliche Weihnachtsspende in die Erforschung innovativer Therapieansätze für diese Krankheit.

2017 haben wir, wie auch 2016, zu Weihnachten zu einer ungewöhnlichen Aktion aufgerufen, um auf den bewussten Umgang mit Smartphones hinzuweisen und dabei ein wichtiges soziales Anliegen zu unterstützen: Wir forderten Österreicherinnen und Österreicher zum „Digital Detox“ und zum Stummschalten ihrer Handys am 24. Dezember auf. Für jede stumm geschaltete Minute spendeten wir der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe und DEBRA Austria. 30.000 Euro kamen so mit Unterstützung unserer Kunden zusammen.

Die Kinder-Krebs-Hilfe und DEBRA Austria sind seit vielen Jahren Partner von Magenta. Wie bei DEBRA geht von jedem zum Recycling zurückgebrachten Handy eine Spende an die Kinder-Krebs-Hilfe.

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