Nachhaltigkeitsbericht 2019
Unternehmen und Mitarbeiter

Unternehmen und Mitarbeiter

Starke digitale Kommunikationsnetze sind das Fundament für Österreichs digitale Zukunft. Mit dem Zusammenschluss von T-Mobile und UPC zu Magenta Telekom haben wir 2018 das ultimative Versprechen abgegeben, für den digitalen Alltag unserer Kunden die besten Netze zu bieten.

Für mehr als 60.000 Unternehmen und über sieben Millionen Kunden (Ende 2018) sind wir der verlässliche Partner in allen Lebenslagen. Wir arbeiten hart daran, nachhaltig zu den besten Arbeitgebern Österreichs zu zählen. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bieten wir Weiterbildung und persönliche Entwicklung, damit Arbeit bei T-Mobile mehr als ein Job ist und es einen gesunden Ausgleich zwischen Beruf und Privatleben gibt. Denn nur mit den Besten können wir auch beste Leistung bieten.

Das anhaltende starke Datenwachstum der digitalen Gesellschaft braucht eine starke digitale Infrastruktur, die auch den weiteren Anstieg auf Jahre hinaus gewährleisten kann. Darum investiert Magenta laufend in den weiteren Ausbau des mobilen Datennetzes, seit dem Jahr 2013 die stolze Summe von rund 1,5 Milliarden Euro. Und darum haben wir 2018 mit UPC das stärkste Glasfaserkabelnetz Österreichs übernommen, mit 1,9 Milliarden Euro eine der größten Investitionen am heimischen Telekommarkt.

Mit dem Zusammenschluss von Österreichs bestem Netz (Connect) und dem ultraschnellen leitungsgebundenen Breitbandnetz können wir unseren Kunden die besten integrierten Angebote für alle Bereiche des vernetzten Lebens bieten. Unser ultimatives Versprechen: Wir wollen bei Internet, Service und Entertainment die Besten im Land sein.

Dabei war der Zusammenschluss von T-Mobile und UPC, der am 1. August 2018 vollzogen wurde, erst der Beginn eines spannenden Wettlaufs, um bester integrierter Anbieter Österreichs zu werden. Die Etappen seither:

  • Ende 2018 und Anfang 2019 erhielten wir von den beiden wichtigsten Netztests die Auszeichnung „Bestes Mobilfunknetz Österreichs“ („Connect“, „Chip“), eine eindrucksvolle Bestätigung für den Erfolg des größten Ausbauprogramms von Magenta in der Unternehmensgeschichte.
  • Anfang März 2019 ersteigerte T-Mobile wichtige erste Frequenzen für den Aufbau des 5G-Netzes, der nächsten Mobilfunkgeneration, die Datenübertragungen mit Gigabit-Geschwindigkeit erlauben wird.
  • Am 26. März 2019 nahm T-Mobile als erster Mobilfunker Österreichs seine ersten 25 Stationen für das 5G-Netz in den Echtbetrieb. Das ermöglicht „friendly customers“ ultraschnelles Breitband in Regionen, die bisher keine ausreichende Internetversorgung hatten.
  • Anfang Mai 2019 erhielten fast eine Million Wiener Haushalte Anschlüsse mit Gigabit-Speed durch Upgrade des Glasfaserkabelnetzes. Außerhalb Wiens wurde die Geschwindigkeit im festen Netz auf ein halbes Gigabit beschleunigt, im Laufe von 2019 sollen Gigabit in ganz Österreich im Kabelnetz zur Verfügung stehen – in rund 40 Prozent der österreichischen Haushalte.
  • Am 6. Mai 2019 startete das neue integrierte Unternehmen unter den neuen Marken Magenta und Magenta Telekom in die gemeinsame Zukunft. Alles aus einer Hand: Damit werden Kunden künftig viele Vorteile durch die integrierten Angebote des Unternehmens nutzen können.
  • Mit „Magenta TV“ können nunmehr alle Kunden unabhängig von der verwendeten Technologie – Mobilfunkinternet am Handy oder mit Breitbandanschluss zu Hause, Glasfaserkabelnetz oder Hybrid- und DSL-Internet – das populäre TV-Produkt von Magenta nutzen, mit seiner umfassenden Senderpalette und Replay-Funktion.
2016 2017 2018 - TMA 2018 - TMA/UPC
Umsatz

(Mio. €)

855 900 905 1.055
EBITDA

(Mio. €)

258 266 272 345
Investitionen in die Infrastruktur

(Mio. €)

141 155 187 229
Zahl der Anschlüsse

(Mio.)

4,6 5,9 7,1 8,7
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Die Agenden von Magenta Telekom werden von einem sechsköpfigen Team geleitet. Als Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) führt Andreas Bierwirth seit September 2012 T-Mobile Austria, jetzt Magenta Telekom, zusammen mit Maria Zesch (Chief Commercial Officer für Geschäftskunden), Jan Willem Stapel (Chief Commercial Officer für Privatkunden), Gero Niemeyer (Chief Financial Officer), Volker Libovsky (Chief Technology Officer) und Sabine Bothe (Chief Human Resources Officer).

Andreas Bierwirth

CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung

Dr. Andreas Bierwirth, geboren 1971, ist seit 1. September 2012 Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) von T-Mobile Austria, jetzt Magenta Telekom. Bierwirth ist Mitglied des Aufsichtsrats der Schwestergesellschaft Telekom Deutschland und war davor von 2015 bis 2016 Aufsichtsratsvorsitzender von T-Mobile Polska.

Nach der Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Andreas Bierwirth Betriebswirtschaftslehre an der Universität Münster und promovierte zum Dr. rer. pol. am Institut für Marketing. Als stellvertretender Geschäftsführer der Eurowings entwickelte er ab 2002 die Neupositionierung und das Rebranding der Lufthansa-Tochter Germanwings, die er ab 2004 leitete. Nach zwei Jahren als Vice President Marketing der Deutschen Lufthansa wurde er 2008 zum Chief Commercial Officer der Austrian Airlines bestellt, von 2009 bis 2012 auch zum Chief Financial Officer. Bierwirth ist ausgebildeter Berufspilot und Non-Executive Board Member von easyJet, London.

Maria Zesch

CCO (Chief Commercial Officer Business & Digitalization)

Mag.a Maria Zesch, geboren 1973, ist seit 1. Dezember 2015 als Chief Commercial Officer (CCO) Mitglied der Geschäftsleitung von T-Mobile Austria, jetzt Magenta Telekom. Seit Herbst 2018 ist sie für den Bereich Business & Digitalization verantwortlich. Sie ist seit 2003 im Deutsche-Telekom-Konzern tätig. 2014 und 2015 war sie Bereichsleiterin (Senior Vice President) für das Business- und Wholesale-Geschäft. Vor ihrer einjährigen Karenz 2012 war sie zweieinhalb Jahre in der Geschäftsführung von T-Mobile Austria für Marketingagenden zuständig. Von 2008 bis 2009 hatte sie die Geschäftsführung Marketing bei der Konzernschwester T-Mobile Kroatien inne. Vor ihrer Auslandstätigkeit leitete sie bei T-Mobile Austria das Privatkundensegment bzw. die Abteilung Strategie. Vor ihrer Tätigkeit für die Deutsche Telekom war Zesch vier Jahre bei der internationalen Strategieberatung A.T. Kearney Consulting und zwei Jahre beim ORF als Projektmanagerin im Business Development tätig. Zesch ist Mitglied des Aufsichtsrats der oekostrom AG.

Jan Willem Stapel

CCO B2C (Chief Commercial Officer B2C)

Jan Willem Stapel, geboren 1979, leitet seit Oktober 2018 als Mitglied der Geschäftsführung von Magenta Telekom das Privatkundengeschäft des mit UPC Austria zusammengeführten Unternehmens. Der gebürtige Niederländer bringt als früherer KPN-Topmanager langjährige Erfahrung mit konvergenten Produkten und Strategien nach Österreich mit. Mit seiner internationalen Erfahrung stärkt er die Integration von T-Mobile Austria und UPC Austria zu Magenta Telekom als starkem konvergentem Anbieter von Festnetz, Mobilfunk und Entertainment. Er ist Absolvent der Universität Groningen sowie einer Reihe anderer internationaler Business-Schools, darunter der Kellogg School of Management in Chicago und der IMD Business School in Lausanne.

Gero Niemeyer

CFO (Chief Financial Officer), stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung

Gero Niemeyer, 44, ist seit 1. April 2017 Geschäftsführer Finanzen (CFO) im Vorstand von T-Mobile Austria, jetzt Magenta Telekom. Niemeyer ist seit 2005 im Konzern der Deutschen Telekom tätig, zuletzt war er Geschäftsführer Kundenservice der Telekom Deutschland, der Schwestergesellschaft von Magenta Telekom.

Bei der Telekom Deutschland war er für rund 15.000 Mitarbeiter zuständig sowie für die Finanzen der Kundenservice-Organisation verantwortlich. Durch langjährige Tätigkeit in der Unternehmensberatung, darunter mehrere Jahre in den USA, bringt Niemeyer umfangreiche internationale Expertise in seine Aufgaben bei Magenta Telekom ein. Niemeyer ist Diplom-Bauingenieur, Absolvent der RWTH Aachen sowie des Imperial College London und Alumni der Stanford Graduate School of Business.

Volker Libovsky

CTO (Chief Technology Officer)

Volker Libovsky, 42, ist seit Juli 2019 Mitglied der Geschäftsführung von Magenta Telekom und leitet den gesamten Technikbereich. Als CTIO (Chief Technology & Information Officer) verantwortet die Bereiche IT, Networks und Operations. Er ist damit für Betrieb und Ausbau von Mobilfunk und Glasfaserkabelnetz ebenso wie IT zuständig. Libovsky war bis zuletzt in der Europa-Zentrale von Liberty Global als IT-Leiter tätig und bringt langjährige Erfahrung in Managementfunktionen bei Virgin Media, Liberty Global, Unitymedia und UPC mit. Volker Libovsky ist Absolvent der Wirtschaftsuniversität Wien.

Sabine Bothe

CHRO (Chief Human Resources Officer)

Dr.in Sabine Bothe, geboren 1973, übernahm mit 1. August 2018 die Position als Geschäftsführerin für Personalagenden (Chief Human Resources Officer) bei Magenta Telekom. In ihrer Rolle verantwortet sie u. a. die gesamten Personalagenden der Merger-Aktivitäten zwischen T-Mobile Austria und UPC Austria.

Die promovierte Juristin Sabine Bothe ist HR-Profi mit breiter strategischer wie operativer Erfahrung und 18 Jahren Führungserfahrung in mehreren Konzernen, darunter Deutsche Telekom, T-Mobile Austria, Compass Deutschland und Deutsche Lufthansa. Sie besitzt hohe Kompetenz in den Bereichen Transformation und Cultural Change.

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Trotz aller Anstrengungen: Österreich hat im internationalen OECD-Vergleich immer noch Aufholbedarf bei leistungsfähigem Breitbandinternet. Durch die Konvergenz von starkem Mobilfunk- und Glasfaserkabelnetz hat Magenta Telekom das Fundament für Österreichs digitale Zukunft gelegt. Unsere ganze Investitionskraft zielt darauf ab, Österreich mit zügigem 5G-Ausbau, dem Upgrade unseres Glasfaserkabelnetzes auf Gigabit-Speed in ganz Österreich und dem weiteren Ausbau dieser leistungsfähigen Infrastruktur an die EU-Spitze bei der Breitbandversorgung zu bringen.

5G, die nächste Generation des mobilen Datennetzes, bringt Glasfasergeschwindigkeiten „over the air“. Damit lässt sich die Versorgung weniger dicht besiedelte Regionen ebenso wie Connectivity entlang des Straßennetzes rascher und kostengünstiger als durch Leitungsbau für individuelle Anschlüsse herstellen. Damit 5G diese Spitzengeschwindigkeiten gewährleisten kann, sind leistungsfähige Glasfaseranbindungen für die einzelnen 5G-Stationen nötig. Mit über 100.000 Kilometer Glasfaserleitungen in ganz Österreich hat Magenta Telekom eines der stärksten „Backbone“-Netze sowohl für sein Glasfaserkabelnetz als auch für sein Mobilfunknetz.

Mit der Premiere der ersten 5G-Stationen in Echtbetrieb im März 2018, zu diesem Zeitpunkt das erste 5G-Live-Netz in Österreich wie in der EU, hat Magenta Telekom das Commitment zu diesem Ausbau demonstriert. 2020 werden mindestens 300 Stationen 5G-Versorgung anbieten, 2021 wenigstens 1.000 Stationen. Eine Vollversorgung mit 5G, die ähnlich dicht ist wie derzeit LTE (über 97 Prozent der Bevölkerung), wird bis 2025 möglich sein.

5G

Die Erfahrungen aus den ersten 5G-Standorten in den nächsten Monaten werden in den weiteren österreichweiten 5G-Ausbau einfließen. Den ersten „friendly customers“ stellt Magenta Telekom spezielle 5G-Router zur Verfügung. Damit erhalten Haushalte ebenso wie Betriebe oder kommunale Einrichtungen, die bisher nur schwache Internetversorgung hatten, ultraschnelles Breitbandinternet. Die ersten 5G-Smartphones werden im Laufe von 2019 erwartet. In größerer Modellvielfalt und Stückzahl werden 5G-fähige Smartphones und Tablets 2020 auf den Markt kommen.

Nach der ersten Versteigerung von 5G-Frequenzen im März 2019 ist eine wichtige Voraussetzung für die umfassende Versorgung Österreichs die 2020 geplante nächste Auktion. Dabei kommen vor allem Frequenzen im Bereich von 700 bis 900 Megahertz zur Versteigerung. Da sich diese Wellen weiter ausbreiten als die zuletzt versteigerten Frequenzen von 3,4 bis 3,8 Gigahertz, sind sie für den ländlichen Raum ebenso wie für Innenräume von besonderer Wichtigkeit.

Magenta setzt bei seiner Ausbaustrategie auf die Vielfalt und Integration der Netze. Während im ländlichen Bereich 5G und LTE Internet auch in entlegene Täler Österreichs bringen, wird in Städten und urbanen Räumen vor allem das Glasfaserkabelnetz gemeinsam mit den anderen Technologien für Breitbandinternet sorgen. Auch hier investieren wir weiterhin kräftig in die Steigerung von Leistung und Reichweite. Seit Mai 2019 haben in Wien knapp eine Million Haushalte die Möglichkeit, ihren Internetanschluss auf Gigabit-Speed zu „pimpen“. Außerhalb Wiens wurde die Geschwindigkeit im Kabelnetz auf ein halbes Gigabit verdoppelt und soll bis Ende 2019 gleichfalls ein Gigabit erreichen. Wien zählt damit zu den bestversorgten Städten der EU bei Breitbandinternet – sicherlich auch ein Faktor, der die österreichische Hauptstadt bereits zum zehnten Mal zur „lebenswertesten Stadt“ macht (Mercer-Studie 2019).

Gigabit-City Wien

Magenta Telekom glaubt an die digitale Zukunft Österreichs: Unsere Investitionen zeigen, dass wir diese Worte mit Milliardenbeträgen untermauern. Rund eine Milliarde Euro wird Magenta Telekom von 2018 bis einschließlich 2021 in den weiteren Ausbau mobiler wie leitungsgebundener digitaler Netze stecken.

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Nur wenige österreichische Unternehmen können von sich sagen, dass sie für Forschung und Entwicklung ein Lab mit mehreren hundert Forscherinnen und Forschern in Berlin unterhalten. Dass sie einer der größten Finanzierer von Risikokapital für europäische Start-ups sind. Oder dass sie dank ihrer globalen Einkaufsmacht ihren Kunden exklusiv neue Produkte anbieten können, wie das erste iPhone, das erste Android-Handy oder – exklusiv in Österreich – das Fairphone. All das steht Magenta Telekom als Teil des führenden europäischen Telekom-Konzerns offen.

Europa

Als Teil der Deutsche-Telekom-Gruppe kann Magenta Telekom in vollem Umfang auf diese Ressourcen zurückgreifen. So, wie der Konzern auf die Erfahrungen zurückgreift, bei denen Österreich für die gesamte Gruppe eine Vorreiterrolle einnimmt. Etwa bei 5G, wo in Österreich der erste Echtbetrieb eines 5G-Netzes im Konzern der Deutschen Telekom (DT) wie in der EU gestartet wurde. Oder wie schon zuvor 2009, als Innsbruck die erste europäische Stadt mit kommerziellem LTE-Angebot wurde.

Andere Erfolgsstorys „presented first by Magenta“: Internetschutz und Kinderschutz für Handy und Internet zu Hause, die von dem inzwischen börsennotierten Wiener Start-up Cyan gemeinsam mit T-Mobile Austria entwickelt wurden und inzwischen in vielen Ländern angeboten werden. Oder CarConnect, die Vernetzung von Pkw durch eine Plattform, die den „Gesundheitszustand“ des Autos oder ein digitales Fahrtenbuch per App auf das Handy des Besitzers bringt – oder den Passagieren einen fahrenden WLAN-Hotspot zur Verfügung stellt.

Für IoT, das Internet der Dinge (Internet of Things), werden Kunden in ganz Europa mit SIM-Karten aus Österreich und unserer M2M-Plattform (Machine-to-Machine-Kommunikation) versorgt. Mitte 2017 erreichten wir unsere erste Million M2M-Kunden, Mitte 2019 sind es bereits rund vier Millionen IoT-Karten, die in Österreich und weltweit im Einsatz sind.

Besonders stolz sind wir darauf, dass wir als erstes Mitglied der Deutsche-Telekom-Gruppe seit Anfang 2015 CO2-neutral sind und damit zum Konzernziel eines CO2-neutralen Gesamtkonzerns bis 2021 wesentlich beitragen. Und seit 2016 bieten wir als erstes Unternehmen der Deutschen Telekom das Fairphone an, das erste Smartphone der Welt, das sich um faire Produktion bemüht. Damit geben wir unseren Kundinnen und Kunden eine weitere Möglichkeit, umweltbewusst zu entscheiden.

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Zu den internationalen Aufgaben von Magenta Telekom innerhalb der Deutschen Telekom gehört das in Wien beheimatete Team Standardization & IPR (Intellectual Property Rights) Management. Dieses sorgt mittels Patentmanagement dafür, dass Innovationen der Deutschen Telekom auch rechtlich geschützt sind, um weltweit allen Kunden zur Verfügung zu stehen. Eine wesentliche Aufgabe dabei ist es, dass Innovationen der Deutschen Telekom zu internationalen Standards werden.

Patente

Das in Wien beheimatete Team Standardization & IPR (Intellectual Property Rights) Management steuert konzernweit alle Standardisierungsaktivitäten der Deutschen Telekom. Außerdem sorgt diese Abteilung mittels Patentmanagement dafür, dass Innovationen der Deutschen Telekom auch rechtlich geschützt sind, um weltweit allen Kunden zur Verfügung zu stehen.

Einer der Schwerpunkte aktueller Innovationen ist neben Network Sharing, LTE-Entwicklung und IP-Messaging (Internet Protocol) die intensive Arbeit, um den Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Das reicht von Energieeinsparungen bei Fest- wie Funknetzen bis zur Reduzierung der Netzknoten und der Administrationssysteme. Die Standardisierung selbst erzeugt aber auch Innovationen: Bei Diskussionen mit anderen Netzbetreibern und Herstellern entstehen neue Ideen, die wiederum in innovativen Technologien münden. Um die Nutzung dieser Innovationen für die Deutsche Telekom zu sichern, sorgt das Standardisierungsteam für die Absicherung durch Patente.

Dabei sieht sich die Deutsche Telekom, ebenso wie andere Unternehmen, vermehrt Angriffen sogenannter „Non-Practicing Entities“ (NPE) ausgesetzt: Anwaltsfirmen, die Patente aufkaufen und dann möglichst viele produzierende Firmen verklagen, in Medien häufig „Patent-Trolle“ genannt. Zu den Aufgaben des Standardisierungsteams gehört es auch, gemeinsam mit den Patentanwälten der Deutschen Telekom unberechtigte Klagen abzuwehren.

Wenn wir Geschäfte machen, achten wir auf Fairness, Integrität und Wertschätzung. Dabei geht es nicht nur um „Compliance“, die Einhaltung von Recht und Gesetz, sondern auch um den fairen Umgang mit unseren Geschäftspartnern, Kolleginnen und Kollegen oder Behörden. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben wir klare Richtlinien eingeführt, die für alle Personen bei Magenta Telekom gelten – von der Geschäftsführung bis zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unseren Shops. Wir verfügen über ein ausgereiftes Compliance-Management, das zu den vorbildlichsten in Österreich zählt. Dies wurde uns auch aus externer Expertensicht bestätigt: Magenta Telekom wurde 2017 nach eingehender Prüfung ihrer Antikorruptionsprozesse unter dem neuen Standard ISO 37001 zertifiziert.

Konzernweite Compliance-Strukturen stellen sicher, dass Gesetze, Vorschriften und Verhaltenskodizes im Sinne einer verantwortungsvollen Unternehmensführung auch eingehalten werden, von der Geschäftsführung und dem Management ebenso wie von jeder einzelnen Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter bis zur Ebene von Shops oder Service.

Der konzernweit verbindliche „Code of Conduct“ bildet dabei mit fünf Leitlinien den grundlegenden Orientierungsrahmen für unser Handeln. Wie Interessenkonflikte zwischen privaten und beruflichen Interessen vermieden werden können, steht in der Antikorruptionsrichtlinie, und Details zum Umgang mit Einladungen und Geschenken sind zum Beispiel in der Vorteilsrichtlinie zu finden. 2017 wurde die konzernweit gültige „Social Charter“ in Hinblick auf die stärkere Inklusion der Menschenrechte überarbeitet. Das betrifft die explizite Benennung der für unsere Geschäftstätigkeit relevanten Menschenrechtsprinzipien, Kampagnen zur Bewusstseinsbildung und die laufende Beurteilung von Geschäftsprozessen durch entsprechende Due Diligence.

Damit diese Richtlinien und Leitsätze auch bei allen ankommen und verinnerlicht werden, führen wir ständig Schulungen und Kampagnen zu einzelnen Regelungsbereichen des „Code of Conduct“ durch. 2018 haben 1.233 Personen das E-Learning zur Korruptionsbekämpfung absolviert, zusätzlich wurden für Führungskräfte 26 Stunden mit Training in Workshops durchgeführt.

Kernaktivitäten davon sind etwa konzernweite Antikorruptionskampagnen und dezentrale Schulungen sowie landesweite Richtlinien zum Thema Sponsoring und Beratung. Wichtige Verhaltensregeln geben wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch mit aktuellen Richtlinien zu den Themen Beratung und Sponsoring in die Hand. Die Einhaltung dieser Regeln wird in regelmäßigen Abständen durch Audits und andere Überprüfungen sichergestellt.

Regeln alleine ändern noch kein Verhalten. Wir bitten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um ihre Mithilfe und haben das „Tellme“-Programm für die Meldung möglicher Compliance-Verstöße ins Leben gerufen. Wir garantieren als Unternehmen die Vertraulichkeit und dass aufgrund eines nach bestem Wissen und Gewissen gegebenen Hinweises keine Nachteile entstehen. Die Angaben werden von speziell dafür ausgebildeten und zur Verschwiegenheit verpflichteten Personen recherchiert und überprüft. Anonyme Hinweise auf Fehlverhalten können per E-Mail an Tell-me@telekom.de oder über das elektronische Hinweisgeberportal „Tell me“ gegeben werden.

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Wir wollen einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft leisten. Magenta Telekom stellt sich als verantwortungsbewusstes Unternehmen den ökonomischen, ökologischen und sozialen Herausforderungen der Zukunft. Dabei wollen wir dort ansetzen, wo wir aufgrund unseres Kerngeschäfts einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft leisten können. Unsere konzernweite Strategie zur Corporate Responsibility (CR), zur unternehmerischen Verantwortung, definiert drei Handlungsfelder: vernetztes Leben und Arbeiten, chancengleiche Teilhabe an der Informations- und Wissensgesellschaft und eine klimafreundliche Gesellschaft (mehr Information dazu unter https://www.cr-bericht.telekom.com/site19/strategie-management/cr-strategie).

Nachhaltigkeit

Um die Nachhaltigkeitsagenden besser koordinieren und umsetzen zu können, haben wir 2012 eine eigene Nachhaltigkeitsorganisation geschaffen. Diese besteht aus einem Nachhaltigkeitsmanager im Bereich Unternehmenskommunikation, der direkt an die Geschäftsführung berichtet, daneben gibt es ein unternehmensweites Nachhaltigkeitsboard, in dem alle Bereiche der Magenta Telekom vertreten sind.

Obwohl Magenta Telekom selbst nicht börsennotiert ist, berichten wir unseren Stakeholdern in Form des Nachhaltigkeitsberichts über unsere Entwicklung zu einem nachhaltig agierenden Unternehmen. Dabei halten wir uns an die international anerkannten GRI-Standards. Seit 2013 veröffentlichen wir den Magenta-Telekom-Nachhaltigkeitsbericht ausschließlich als Website für unterschiedliche Bildschirmformate. Damit wählen wir auch in diesem Bereich eine ressourcenschonende Vorgehensweise. Erstmals zeigen wir 2019 auch die Verbindung unserer Maßnahmen zu den Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen, indem wir bei relevanten Abschnitten auf das jeweilige Ziel der nachhaltigen Entwicklung verweisen.

In unserem Nachhaltigkeitsprogramm, das sich im Datenteil dieses Berichts findet, definieren wir verbindliche Ziele und Maßnahmen für die nächsten Jahre. Unseren Fortschritt messen wir mithilfe unseres Kennzahlensystems sowie den konzernweiten ESG (Environment, Social und Governance) Key Performance Indikatoren. Der Nachhaltigkeitsmanager ist über das internationale CR-Manager-Netzwerk, in dem über 20 Landesgesellschaften vertreten sind, auch in die konzernweite CR-Governance eingebunden.

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Nachhaltig und fair agieren kann nur der, der die Perspektiven anderer gesellschaftlicher Gruppen kennt. Aus dem Dialog mit unseren Stakeholdern ist schon so manches konkrete Projekt entstanden, das uns auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit entscheidend weitergebracht hat. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kunden, Fachverbände, Universitäten oder Sozial- und Umweltorganisationen: Sie alle haben bestimmte Erwartungen an uns und wir an sie. Um davon überhaupt zu erfahren und Themen miteinander zu diskutieren, bemühen wir uns, mit unseren Stakeholdern in Kontakt zu treten und zu bleiben.

Diesen Dialog ermöglichen wir über viele Kanäle: etwa über unsere Facebook-Seiten, auf Twitter und Instagram, unsere Unternehmensblogs (https://blog.magenta.at und https://kids.magenta.at), auf Kongressen, wie dem Europäischen Forum Alpbach oder der Ashoka-Initiative „Ideegration“ zur Integration von Migranten, beim Forum Mobilkommunikation oder bei der jährlichen Gala unseres T-Mobile-Umwelt- und -Nachhaltigkeitspreises „Denken, Reden, TUN“ (https://www.tun-fonds.at). So lernen wir von unseren Stakeholdern und entwickeln daraus Maßnahmen für eine nachhaltige Zukunft.

Drei Fragen helfen uns, unsere relevanten Anspruchsgruppen zu identifizieren: Wer wird durch unsere Geschäftstätigkeit maßgeblich beeinflusst? Wer hat großen Einfluss auf unser Unternehmen? Mit wem wollen wir zusammenarbeiten, um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen?

Aus diesem Dialog sind schon spannende, themenübergreifende Projekte entstanden. Etwa bei der Partnerschaft mit Fairphone für fair produzierte Smartphones: Diese Partnerschaft mit dem niederländischen Sozialunternehmen entwickelte sich aus einer Anregung unseres Kunden Dreikönigsaktion.

Den Dialog über nachhaltig produzierte Smartphones führten wir 2016 in Form eines Workshops des Projekts „Stadtfabrik“ des MAK (Museum für angewandte Kunst) fort. Die Fairphone-Usergruppe Österreich hat in Magenta Telekom einen verlässlichen Partner. Im Frühjahr 2017 waren wir Host einer Veranstaltung der FH Journalismus und Medien (Wien) zum Thema Abbau seltener Erden.

Gemeinsam mit der Universität Wien und der Fachhochschule Joanneum haben wir das Thema erneuerbare Energie durch das Pionierprojekt „Ökologische Mobilfunkstation“ (mehr dazu im Kapitel Umwelt) in Angriff genommen. Mit der Caritas Österreich sind wir eine Partnerschaft eingegangen, um die aus Not zugewanderten Menschen in Österreich zu integrieren.

Eine Übersicht unserer wichtigsten Stakeholder finden Sie im Datenteil dieses Berichtes. Und wenn Sie an diesem Dialog teilhaben wollen, dann schreiben Sie uns einfach: nachhaltig@magenta.at.

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Magenta begeistert für Neues und überrascht mit mehr. Wir setzen alles daran, die beste Leistung und die besten Lösungen für den digitalen Alltag unserer Kunden anzubieten. Das gelingt nur mit den besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Damit sie ihren täglich neuen Herausforderungen gewachsen sind, unterstützen wir sie mit zahlreichen Initiativen. Mit unserer Verantwortung als führender Arbeitgeber fördern wir die Balance zwischen Beruf und Familie.

Mitarbeiter

Wir wollen gemeinsam gewinnen. Damit uns das gelingt, fördern wir persönliches Wachstum, bieten facettenreiche Entwicklungsmöglichkeiten und flexibles Arbeiten. Wir arbeiten hart, nehmen uns dabei Freiraum, neue Dinge auszuprobieren, und machen’s einfach. Und wenn einmal etwas schiefgeht, nehmen wir es mit Humor, lernen gemeinsam und wachsen dadurch.

Magenta ist vielseitig, bunt und abwechslungsreich. Das gilt auch für Weiterbildung und individuelle Entwicklung bei Magenta Telekom. Jede und jeder von uns ist einzigartig: Darum fördern wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei, ihren individuellen Weg zu finden – unabhängig davon ob als Expertin und Experte oder Generalistin und Generalist, in Projekten oder als Führungskraft. Als Teil der Deutschen Telekom können wir darüber hinaus Entwicklungschancen auf der ganzen Welt anbieten.

Gerade in einer schnelllebigen und dynamischen Branche muss Lernen ein Teil des Berufsalltags sein. Damit das gelingt, unterstützen wir Lernen mit digitalen Lernplattformen. So haben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jederzeit Zugriff auf unterschiedlichste Lerninhalte von Verkaufstrainings, Datenschutz, Produkttrainings bis zu regelmäßigen Compliance-Schulungen. Dabei setzen wir unterschiedliche Formate wie Webinare, Erklärvideos, Onlinekurse und Ähnliches ein.

Bei internen Veranstaltungen ermöglichen wir Lernen von und mit Kolleginnen und Kollegen anhand von aktuellen Themen. Trainings zu unserem Kerngeschäft, zu Produkten und Prozessen ebenso wie Sales- und Kommunikationstrainings, Moderation, Präsentation wie Konflikt- und Projektmanagement ermöglichen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ihre Fähigkeiten stetig weiter auszubauen.

High Potentials erhalten mit der Teilnahme am Talenteprogramm die Chance, ihre Fähigkeiten in den Bereichen Innovation, Digitalisierung und Agilität zu stärken und ihr Fachwissen zu vertiefen. Wie kann man die eigenen Stärken noch besser nutzen, um im digitalen Umfeld leistungsstark zu bleiben? Welche Arbeitsmethoden treiben die Umsetzung von Innovationen voran? Diese und viele weitere breitgefächerte Themen werden während eines Zeitraums von eineinhalb Jahren im Magenta-Talenteprogramm vertieft.

Führungskräfte durchlaufen ihre individuelle Leadership Journey, im Rahmen derer sie ihre Lerninhalte individuell definieren. Darüber hinaus reflektieren sie in Peergroups und teilen ihre Führungserfahrungen. Dabei brechen wir Hierarchien auf und fördern auch hierarchieübergreifendes Lernen.

Ein weiterer Development-Schwerpunkt ist das Thema Agilität. Hier fördern wir Expertinnen und Experten mit agilen Methoden und neuen Herangehensweisen, um im beruflichen Alltag noch wirksamer zu werden.

Lernen gehört zu unserem Alltag – für uns als Arbeitgeber und für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 2018 haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Lernmöglichkeiten im Ausmaß von rund 390.000 Stunden wahrgenommen, 28.4 https://www.cr-bericht.telekom.com/site19/strategie-management/cr-strategie 85 Stunden „Face to Face“ in Workshops oder individuellen Trainings, 361.621 Stunden in Form digitalen Lernens. Das gilt für alle, unabhängig von Alter oder Geschlecht, Dauer der Betriebszugehörigkeit oder Position im Unternehmen. Denn nur mit der Bereitschaft zum persönlichen Wachstum können wir gemeinsam gewinnen.

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Spitzenleistungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nur möglich, wenn das Verhältnis von Arbeit, Leben und Familie ausgeglichen ist. Wir sind Profis für Mobile Working, Coaching, Kinderbetreuung, Gesundheitsvorsorge und Karenzprogramme.

Wir suchen nach bewährten und neuen Möglichkeiten, um die Bedürfnisse unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Lebensphasen zu unterstützen. Als Best Practice in Österreich sind wir Partner der Initiative „Unternehmen für Familien“ des Familien- und Jugendministeriums. Unser gemeinsames Ziel: Vereinbarkeit von Familie und Beruf zur Selbstverständlichkeit machen.

Besonders stolz sind wir darauf, dass unser Bemühen um Work-Life-Balance 2017 vom Familienministerium mit der staatlichen Auszeichnung „Familienfreundliches Unternehmen“ anerkannt wurde. Ein Blumenstrauß an Maßnahmen hat dies ermöglicht.

Flexibles und mobiles Arbeiten gehören bei Magenta Telekom zum Arbeitsalltag (https://www.magenta.at/karriere/benefits-perks/start-entwicklung/). Dabei nützen wir moderne Kommunikations- und Kollaborationstools. Mit Magenta gestalten wir die digitale Zukunft. Das gilt auch für den Arbeitsplatz, denn auch die Arbeitswelt wird flexibler, digitaler und mobiler. Für uns zählt nicht Anwesenheit, sondern die Erfolge unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deswegen können sie in Absprache mit ihrer Führungskraft ihre Aufgaben auch bequem von zu Hause oder unterwegs erledigen.

Flexibilität bedeutet für uns auch selbstbestimmtes Arbeiten. Mehr Selbstverantwortung gibt Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern höheren zeitlichen Gestaltungsfreiraum. Ein flexibles Gleitzeitsystem ermöglicht es in den meisten Bereichen, Arbeitszeit individuell und in Abstimmung mit Team und Führungskraft zu organisieren.

Wertschätzung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aus familiären Gründen oder zur Fortbildung in Karenz gehen, ist für Magenta Telekom selbstverständlich. Durch die Initiative „Stay in Contact“ bleibt der Anschluss an das Unternehmen in der Karenzzeit erhalten. Regelmäßige Treffen und Intranetzugang ermöglichen karenzierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, gut mit uns verbunden zu bleiben.

Coaching-Angebote unseres Partners consentiv können von jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter sowohl für berufliche wie auch für private Fragen in Anspruch genommen werden. So können anonym und vertraulich auch schwierige Themen besprochen werden. Durch die Kooperation mit der Besser Betreut GmbH können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die größte Datenbank für Betreuungsdienstleistungen im deutschsprachigen Raum zugreifen: Es werden Tagesmütter, Babysitter, Haushaltshilfen oder Seniorenbetreuung in ganz Österreich angeboten.

Ein wichtiger Baustein, um Familien von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu unterstützen, sind seit 2004 die Kinderstuben für ein- bis dreijährige Kinder sowie mehrere Kindergruppen für drei- bis sechsjährige Kinder. Unser Betriebskindergarten im T-Center wird von den Wiener Kinderfreunden kompetent geführt. Für Kinder im Schulalter bieten wir an schulfreien Tagen an auch mit spannenden Angeboten wie Schnupperkursen für Coding und Robotic im Rahmen unseres Bildungsprogramms #ConnectedKids.

Loyal ist nicht egal. Diese Haltung gilt für uns nicht nur gegenüber unseren Kunden, sondern auch für uns als Arbeitgeber. Wir möchten, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei uns die besten Bedingungen finden, um die digitale Welt der Zukunft zu gestalten. Bei uns sind Mut und eigene Ideen gefragt. Wir schätzen die Loyalität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bieten langfristige Entwicklungschancen. Dies zeigt sich vor allem darin, dass wir die Hälfte aller ausgeschriebenen Stellen intern besetzen können. Gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wollen wir Großes erreichen. Du, wir, Magenta.

Zuverlässigkeit, Engagement und Leidenschaft für Kunden ebenso wie für ihren Job zeichnen unsere Lehrlinge aus. Als erstes heimisches Mobilfunkunternehmen haben wir 2006 eine Lehrlingsinitiative ins Leben gerufen und den Schwerpunkt Telekommunikation eingeführt.

Seit Gründung des speziellen Lehrlingsprogramms hat Magenta Telekom rund 200 Lehrlinge aufgenommen. Vier Fünftel davon sind dem Unternehmen nach Ende der Ausbildung treu geblieben. Dafür tragen wir bereits seit 2012 stolz die staatliche Auszeichnung als Best-Practice-Ausbildungsbetrieb, die uns vom damaligen Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend verliehen wurde. Damit wird die Rolle von Magenta Telekom als wichtiger Impulsgeber für die österreichische Wirtschaft anerkannt.

Die Lehre zur Einzelhandelskauffrau oder zum Einzelhandelskaufmann ist in einem der Magenta-Shops möglich, eine Lehre zur E-Commerce-Bürokauffrau oder zum E-Commerce-Bürokaufmann im Bereich Digital in der Wiener Zentrale.

Beim traditionellen „Welcome Day“ heißen wir unsere neuen Lehrlinge willkommen. Während der dreijährigen Lehre werden die Jugendlichen zusätzlich durch knapp 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen unterstützt. Um ihrer Verantwortung als Lehrlingsausbildner gerecht zu werden, gibt es entsprechende Ausbildungen für die Shopleiterinnen und Shopleiter bzw. Führungskräfte.

Ein fester Teil unserer Lehrausbildung sind Ausbildungsplätze für jugendliche Flüchtlinge, die ohne Familie nach Österreich kommen. Damit die Integration in Österreich und auf dem Lehrplatz gut gelingt, durchlaufen die Jugendlichen im Rahmen unseres lobby.16-Programms ein mehrmonatiges individuelles Vorbereitungsprogramm vor der eigentlichen Lehre (mehr dazu im Kapitel Soziale Verantwortung). So konnten seit 2010 rund 20 Jugendliche eine neue Lebensperspektive in Österreich aufbauen.

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Hochbegabung, Autismus, Inselbegabungen. Wir wollen diesen Begriffen ihre negative Bedeutung nehmen und Chancen für Betroffene und Unternehmen herausarbeiten. Magenta Telekom unterstützt das Projekt Specialisterne, um Menschen mit besonderen Begabungen den Eintritt in die Arbeitswelt zu ermöglichen und beiden Seiten dieses Engagement zu erleichtern.

Etwa ein Prozent der Menschen lebt mit einer Beeinträchtigung im sogenannten autistischen Spektrum. Für Wien bedeutet dies, dass ungefähr 11.000 Menschen von Autismus betroffen sind, etwa 3.500 Menschen davon mit Asperger-Syndrom – Menschen, die einerseits spezielle Begabungen haben, um Muster und abstrakte Strukturen sehr rasch zu erkennen, andererseits häufig Schwierigkeiten in sozialen Zusammenhängen haben. Trotz ihrer besonderen Talente sind etwa vier Fünftel aller Menschen mit dieser Beeinträchtigung arbeitslos.

Diese vermeintliche Schwäche in Stärken zur Lösung schwieriger Aufgaben zu wandeln, hat sich der Verein Specialisterne zum Ziel gesetzt. Die internationale Initiative arbeitet an der Qualifizierung und Beschäftigung von Menschen im Autismus-Spektrum, indem sie deren besondere Talente mit den speziellen Bedürfnissen von Unternehmen zusammenführt. Gegründet wurde Specialisterne vom Dänen Thorkil Sonne, Vater eines Sohnes mit Asperger-Syndrom.

Magenta Telekom beschäftigt seit Herbst 2015 in einem ersten Projekt vier Menschen mit Asperger-Syndrom als Datenanalysten in sehr herausfordernden Feldern. Specialisterne unterstützt dabei beide Seiten, das Arbeitsverhältnis und die sozialen Kontakte im Unternehmen gut zu gestalten, und hilft bei Training und Verständnis. Wir sind stolz darauf, dass wir zu den ersten Unternehmen in Österreich gehören, die sich dieser Herausforderung stellen.

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Von Vorsorge- und Augenuntersuchungen, medizinischer Betreuung bis zu Gesundheitstagen und anonymen Beratungstagen setzt Magenta Telekom viele Gesundheitsmaßnahmen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit 2012 arbeiten wir mit dem Arbeits- und Gesundheitsschutz-Managementsystem OHSAS 18001, um mögliche Gefahren für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verhindern und ihre Potenziale gut zu entwickeln. Dieses System deckt alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab.

Gesundheit

Dazu stehen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Arbeitsmedizinerin sowie eine Arbeitspsychologin für Beratungen zur Verfügung. Gemeinsam mit unserem Partner Vamed veranstalten wir jährlich eine Gesundheitsmesse, bei der sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kostenlos und anonym durchchecken, massieren und informieren lassen können. Hier ist auch Raum für Vorträge zu den Themen Gesundheit, Ernährung, Impfungen oder anderem, zu denen wir internationale Expertinnen und Experten einladen.

Zur Beratung bei persönlichen wie beruflichen Fragen bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unentgeltliches Coaching durch unseren Partner consentiv. Das Rote Kreuz unterstützen wir mehrmals jährlich bei unseren hausinternen Blutspendeaktionen – auch dies eine Gelegenheit zur Bewusstseinsbildung für eine gesundheitsförderliche Lebensweise.

Seit 2013 nimmt Magenta an der bundesweiten Aktion „Radelt zur Arbeit“ teil. Dies verbessert nicht nur die CO2-Bilanz von Magenta Telekom, sondern auch die Kondition unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dazu kommen weitere Initiativen, wie die Teilnahme bei den Laufveranstaltungen „Business Run“ und „Fairness Run“.

Selbstverständlich ist das T-Center im Einklang mit den gesetzlichen Vorschriften seit 2018 völlig rauchfrei, auch in den Außenbereichen. Weil es nicht leicht ist, von Gewohnheiten Abschied zu nehmen, auch wenn sie gesundheitsgefährdend sind, bieten wir auch entsprechend Unterstützung bei der Entwöhnung an.

Die Absicherung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Alter ist uns ebenso wichtig. Daher unterstützen wir alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem attraktiven Vorsorgemodell.

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Knapp daneben ist auch vorbei. Ende 2014 glaubten wir schon, unser selbst gestecktes Ziel von 30 Prozent weiblichen Führungskräften bis Ende 2015 zu erreichen. Das haben wir in den Folgejahren leider verfehlt, aber wir bleiben dran. Selbstverständlich gibt es jedoch bei Magenta Telekom gleiches Geld für gleiche Leistung: Das bestätigt unser Einkommensreport.

Chefinnen

Unser ambitionierter Plan ist leider noch nicht in Erfüllung gegangen: im Einklang mit unserem Mutterunternehmen Deutsche Telekom die selbst gesetzte 30-Prozent-Quote für Frauen in Führungspositionen zu übertreffen. 2014 waren wir mit 29,2 Prozent knapp dran. Doch leider war die Quote 2018 bei T-Mobile 23,8 Prozent, bei UPC 28,9 Prozent.

Wir wollen Geschlechtermuster aufbrechen, Klischeegrenzen überwinden, gläserne Decken öffnen. Um unser ehrgeiziges Ziel bald zu erreichen, werden wir unsere Anstrengungen intensivieren und auf eine Vielzahl an Maßnahmen setzen. Dazu zählen Schulungen zur Karriereentwicklung für Frauen, die Teilnahme am Wiener „Töchtertag“ ebenso wie Gender-Workshops für Führungskräfte.

Voraussetzung für Fortschritte bei der Erhöhung unseres Frauenanteils unter Führungskräften ist faire Bezahlung. Unser Einkommensreport bestätigt Magenta Telekom als „equal payer“. Gemessen nach Stundenlöhnen besteht nur in drei Bereichen ein Unterschied zuungunsten von Frauen, während in drei weiteren Verwendungsgruppen die durchschnittlichen Löhne der Frauen höher als die der Männer sind. Insgesamt gibt es bei Magenta Telekom gleiches Geld für gleiche Leistung.

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Das T-Center im Stadtentwicklungsgebiet Neu Marx ist ein Bürogebäude, wie man es selbst auf der internationalen Architekturbühne in gleichwertiger Qualität nicht leicht findet. Der Hauptsitz von Magenta Telekom und unserer Konzernschwester T-Systems wurde vom Architektentrio Günther Domenig, Hermann Eisenköck und Herfried Peyker entworfen und prägt Wiens Tor zum Osten.

T-Center

Entworfen vom Planungsteam des Grazer Architekturbüros Architektur Consult ZT GmbH, umfasst das Gebäude eine Bruttogeschoßfläche von 134.000 Quadratmetern. Die auffallende Architektur des T-Centers vom Architekten Günther Domenig hat in den vergangenen Jahren nicht nur in Österreich für Aufsehen gesorgt. Das Gebäude wurde 2006 mit dem Österreichischen Staatspreis für Architektur ausgezeichnet. Die Österreichische Post widmete der Landmark eine eigene Sonderbriefmarke im Rahmen ihrer Architekturserie.

Neben zahlreichen Auszeichnungen hat das T-Center auch einige Rekorde aufgestellt: größtes privates Bauvorhaben Österreichs, eine Rekordbauzeit von 26 Monaten, und während der Bauzeit waren ständig 1.200 Menschen auf der Rekordbaustelle beschäftigt. Seit 2019 ist noch ein weiteres Merkmal rekordverdächtig: Mit dem Start von Magenta Telekom wurde die Fassade des T-Centers mit einer beleuchteten Fläche von 17.000 Quadratmetern zur drittgrößten LED-Fassade der Welt, nach dem Burj Khalifa in Dubai und der Allianz Arena in München. Das größte Display Österreichs wird sowohl für Kunstinstallationen als auch für Public–Value-Messages zur Verfügung gestellt. So war anlässlich des Life Balls im Juni 2019 das Red Ribbon, weltweites Symbol der Solidarität mit Personen mit HIV/Aids, auf der regenbogenfarbenen LED-Fassade des T-Centers von Sonnenuntergang bis Mitternacht sichtbar.

Für Architekturinteressierte werden Führungen im T-Center angeboten. Diese Führungen beinhalten eine Präsentation über die Architektur und einen Rundgang durch verschiedene Teile des Gebäudes inklusive Erläuterungen zum architektonischen und bau-/bürostrategischen Hintergrund. An einer Führung können 15 bis 25 Personen teilnehmen. Für Führungen durch das T-Center wenden Sie sich bitte an das Architekturzentrum Wien.

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